Füllungstherapie
Hochästhetische weiße Füllungen
Dentinadhäsive Füllungen sind moderne, zahnfarbene Kompositfüllungen, die mithilfe einer speziellen Klebetechnik fest mit dem Zahn verbunden werden. Dadurch kann auf zusätzliche mechanische Verankerungen verzichtet werden, gesunde Zahnsubstanz wird geschont und die naturgetreue Optik wird erhalten.
Die Dentin-Adhäsive-Mehrschichtrekonstruktion stellt ein neues Verfahren mit einer eigenständigen Indikation dar. Unter anderem kann durch diese Behandlungsmethode Ihre wertvolle Zahnsubstanz geschont und stabilisiert werden. Es handelt sich bei der für Sie vorgeschlagenen konservierenden Versorgungsform um hochwertigste Kompositfüllungen. Dieser Verbundwerkstoff ist aus mit bis zu 90% Keramikanteil bestehend und der eigentliche Kunststoffanteil beträgt hierbei nur noch etwa 10%.
Diese hochwertigen Kompositen stehen in verschiedenen naturidentischen Farbstufen und Transparenzen zur Verfügung und werden demnach in einem äußerst aufwendigen Vielschicht-Verfahren, in den entsprechend zuvor schonend vorbereiteten Zahn eingebracht. Der Zahn wird mit fast zahnähnlichem Material naturgetreu und unbemerkbar rekonstruiert.
Der Verarbeitungsaufwand mit diesem Verfahren ist in keinster Weise mit einer zuzahlungsfreien Kassenfüllung, oder anderweitigen plastischen Versorgungsformen zu vergleichen.
Ein Zahnarzt benötigt zur ordnungsgemäßen Durchführung einer Dentin-Adhäsiven Mehrschichtrekonstruktion deutlich mehr Arbeitsschritte als vergleichsweise bei einer Kassenfüllung. Im direkten Zeitvergleich bedeutet das: Für eine Kassenfüllung benötigt ein Zahnarzt im Durchschnitt 20 Minuten, wogegen er bei einer kunstgerechten Dentin-Adhäsive-Mehrschichtrekonstruktion im Durchschnitt 1,0 h bis 1,5 h benötigt. Die Preise für die vorbenannte Versorgungsform variieren bundesweit zwischen 80 € und 300 €. Sollte Ihnen diese Therapieform zu kostenintensiv sein, haben Sie selbstverständlich immer die Möglichkeit sich nach Kassenrecht, mit einer für Sie kostenfreien Lösung, versorgen zu lassen.
Restauration von abgebrochenen Schneidekanten, Höckern oder Wänden und anderen Zahnhartsubstanzdefekten
Wenn ein Teil des Zahnes abbricht – etwa die Schneidekante im Frontzahnbereich, ein Höcker im Seitenzahnbereich oder sogar eine komplette Zahnwand – können solche Defekte in der Regel direkt mit einer dentinadhäsiven Mehrschichttechnik (Kompositfüllung) wiederhergestellt werden. Abhängig von Größe und Lage des Defekts können jedoch auch weiterführende Versorgungen wie Veneers, Teilkronen oder Kronen erforderlich sein. Bei wurzelbehandelten Zähnen wird zudem häufig ein Stift in einem Wurzelkanal eingesetzt, um die Stabilität des Zahnes zu verbessern.
Inlays aus Gold oder Keramik
Ein Inlay ist eine außerhalb des Mundes angefertigte Füllung, die in der konservierenden Zahnheilkunde eingesetzt wird, um Defekte im Zahnschmelz und Dentin zu ersetzen, die beispielsweise durch Karies oder andere Einflüsse entstanden sind.
Abhängig von der Größe des Defekts unterscheidet man zwischen Inlays, Onlays und Overlays. Die Einlagefüllungen können aus verschiedenen Materialien wie Keramik oder Gold hergestellt werden.
Ist ein Defekt im Seitenzahnbereich zu groß für eine herkömmliche Füllung, aber noch nicht so ausgedehnt, dass eine Krone erforderlich ist, stellt ein Inlay häufig eine geeignete Versorgungsmöglichkeit dar. Welches Material dabei im individuellen Fall am besten geeignet ist, besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.
Keramik-Inlays werden individuell im zahntechnischen Labor gefertigt und anschließend mit einem speziellen Klebeverfahren fest im Zahn verankert. Die verwendete Hochleistungskeramik ist besonders stabil, langlebig und ähnelt in ihrer Optik dem natürlichen Zahnschmelz. Zudem ist sie sehr gut verträglich und biokompatibel.
Gold-Inlays zeichnen sich durch ihre hohe Haltbarkeit und gute Verträglichkeit aus. Da reines Gold zu weich wäre, wird es für die Herstellung mit anderen Metallen wie beispielsweise Platin oder Iridium legiert. Dadurch entsteht ein äußerst belastbares Material, das auch großen Kaubelastungen standhält und sich besonders für umfangreichere Defekte eignet.
Wenn die verbliebene Zahnsubstanz nicht ausreicht, um den Zahn mit einem Inlay dauerhaft zu stabilisieren, kann eine Teil- oder Vollkrone notwendig sein. Auch hierzu beraten wir Sie selbstverständlich ausführlich.
Amalgam-Sanierung (Austausch von Amalgam-Füllungen)
Bei einer Amalgamsanierung werden vorhandene Amalgamfüllungen schonend entfernt – auf Wunsch des Patienten unter Verwendung eines Kofferdams (Spanngummi). Anschließend werden die Zähne entweder direkt mit hochwertigen, zahnfarbenen Füllungen in moderner dentinadhäsiver Technik versorgt oder die entstandenen Defekte mit Inlays restauriert.
