Zahnarzt Paul Seemann – Zahnarztpraxis für Ganzheitliche und Ästhetische Zahnheilkunde in Neunkirchen am Brand

Hochwertiger Zahnersatz

Je nach Zerstörungsgrad der Zähne z.B. bei kariesbedingtem Zahnverlust, Zahnbetterkrankungen, Traumas oder Nicht-Anlagen ist in vielen Fällen, um die Kaufunktion, Stabilität und Ästhetik wieder optimal herzustellen, eine abschließende Versorgung der Zähne mit einer entsprechenden Zahnersatz-Lösung erforderlich. Dabei spielt die Planung und Ausführung eine sehr wichtige Rolle. Hierbei wird besondere Aufmerksamkeit der Passgenauigkeit, der Materialauswahl und den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Patienten geschenkt. Es werden hauptsächlich hoch moderne und bioverträgliche Materialien z. B. aus Vollkeramik verwendet, die sich durch ihre extreme Belastungsfähigkeit hervorheben. Das ästhetische Erscheinungsbild ist vom einem natürlichen Zahn kaum mehr zu unterscheiden.

Festsitzender Zahnersatz

  • Vollkrone
  • Teilkrone
  • Brücke
  • Veneer (Verblendkeramikschale)
  • Klebebrücke

Herausnehmbarer Zahnersatz

  • Teilprothese
  • Teleskopierende Brücke
  • Teleskopierende Prothese
  • Klammerprothese
  • Totalprothese

Implantat-Prothetik

  • Implantatgetragene Kronen und Brückene
  • Implantatgetragene Prothese

Gesichtsbogen

Ein Gesichtsbogen (auch Übertragungsbogen) ist ein zahnmedizinisches Messinstrument, das die räumliche Lage des Oberkiefers zum Kiefergelenk und zur Schädelbasis bestimmt. Diese Daten werden genutzt, um Modelle im Artikulator für präzisen Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Prothesen auszurichten. Das Verfahren dauert ca. 2 Minuten, ist schmerzfrei und gibt dem Zahntechniker die Möglichkeit, individuelle Mehrpunktkontakte zwischen den Zähnen nach morphologischen und anatomischen Kriterien herzustellen, was zu deutlich besserer Kauleistung und Lebensqualität führt.

Darstellung von Präparationsgrenzen bei Kronen und Brücken mit Laser

Um die Passgenauigkeit von Kronen und Brücken zu gewährleisten, muss der beschliffene Zahn bzw. die Präparationsgrenze exakt im Abdruck wiedergegeben werden. Dazu verwendet man Faden, um Zahnfleisch vom Zahn wegzudrängen. Allerdings ist es in meisten Fällen unzureichend. Deswegen entfernt man Mithilfe von Laser überschüssiges Zahnfleisch und gleichzeitig wird die Blutung gestoppt, sodass es einer perfekten Abformung nichts mehr im Wege steht.


Festsitzender Zahnersatz


Vollkrone

Eine Vollkrone wird dann angewendet, wenn der Zahnhartsubstanzdefekt oder der Zerstörungsgrad eines Zahnes so hoch ist, dass man ihn mit anderen Methoden, wie z.B. Füllungen oder eine Teilkrone, nicht mehr dauerhaft erhalten kann. Durch die Krone wird der Zahn stabilisiert und geschützt. Weist eine vorhandene Krone oder der sich darunter befindliche Zahn z.B. im Zahnhalsbereich Defekte auf, so ist diese Krone zwingend erneuerungsbedürftig. Bei einer Vollkrone muss der sichtbare Teil des Zahnes in Höhe und Umfang beschliffen werden, damit die neue Krone ausreichend Platz hat, um harmonisch in das Gesamtgebiß integriert werden zu können. Eine Vollkrone kann sowohl aus Metall, als auch aus Keramik oder beidem hergestellt werden.

Teilkrone

Teilkronen stehen nach den Veneers an nächster Stelle der zahnhartsubstanzschonenden Versorgungen. Hierbei wird nicht, wie bei einer Vollkrone, der komplette Zahn beschliffen, lediglich die Kaufläche und ein Teil der Außen - oder Innenwände müssen zur Aufnahme einer Teilkrone vorbereitet werden. Die restliche Zahnhartsubstanz des eigenen Zahnes bleibt unberührt. Teilkronen werden wie Veneers z.B. aus Keramik hergestellt und heben sich neben dem substanzschonenden Herstellungsverfahren durch maximale Stabilität und Funktionalität hervor.

Brücke

Fehlt ein oder mehrere Zähne, dann können diese Lücken mit Hilfe einer Brücke geschlossen werden. Dabei muss der jeweils vor und nach der Lücke stehende Zahn, wie bei der Vollkrone (s.o.), beschliffen werden. Die gefertigte Brücke wird hiernach eingesetzt und die bis dahin bestandene Lücke durch ein Brückenglied ersetzt. Bei einer Freiendbrücke ist ein Brückenglied als einseitiger Anschluss an mindestens zwei oder mehreren Kronen angefügt. Die Anzahl der für eine stabile Brücke benötigten Pfeilerzähne hängt von deren Stabilität und der Anzahl der fehlenden Zähne ab. Eine Brücke kann sowohl aus Metall, als auch Keramik oder beidem hergestellt werden.

Klebebrücke

Eine Klebebrücke wird in der Regel im Frontzahnbereich bei z.B. Nichtanlagen (Fehlen von bleibenden Zähnen) oder nach plötzlichem Zahnverlust durch z.B. ein Frontzahn-Trauma angefertigt. Der jeweils links und/oder rechts neben der Lücke stehende Nachbarzahn wird an der nicht sichtbaren Innenseite minimal-invasiv bearbeitet und vorbereitet. Hiernach werden die Flügel der gefertigten Klebebrücke mit dem daran verbundenen Brückenglied eingeklebt.

Veneer

Veneers gehören zu den substanzschonenden Versorgungen und kommen zum Einsatz, wenn ein oder mehrere Zähne großflächige Schmelzdefekte, große Füllungen oder unschöne Farb-, Form-, oder Fehlstellungen aufweisen. In diesen Fällen sind Veneers (Keramikverblendschalen) die perfekte Lösung, da die eigene Zahnsubstanz hierbei bestmöglich geschont wird, um so auf minimal-invasivem Weg, ein stabiles, funktionelles und vor allem harmonisches Gesamtbild zu erzielen.


Herausnehmbarer Zahnersatz


Teleskopierende Brücke

Bei der teleskopierenden Brücke handelt es sich um eine herausnehmbare Brücke, die von ihrer Funktion dem festsitzenden Zahnersatz am nächsten kommt. Dabei werden die Brückenpfeiler mit parallel zueinander stehenden Teleskopkronen versorgt. Die hierfür speziell angefertigte Brücke kann somit über die Teleskopkronen in den Mund gleiten, ohne durch angehängte Metall- oder Kunststoffteile die Schleimhaut zu irritieren. Diese Art der Versorgung wird bei großem Zahnverlust, sowie großen Spannweiten zwischen den Pfeilerzähnen und bei für festsitzenden Zahnersatz zu instabilen Pfeilerzähnen angefertigt. Insbesondere bei stark vorgeschädigten Zähnen ist die teleskopierenden Brücke das Mittel der Wahl, da die Zähne in der teleskopierenden Brücke stabilisiert werden können und die Kaukraft optimal verteilt wird.

Teleskopierende Prothese

Die teleskopierende Prothese stellt die nächste Versorgungsstufe dar und ist bei einem stark reduzierten Gebiss oder großen Freiendlücken erforderlich. Diese Prothese funktioniert ähnlich wie die teleskopierende Brücke, jedoch wird hierbei die beim Essen entstehende Kaukraft nicht größtenteils alleine auf die mit Teleskopkronen versorgten Pfeilerzähne, sondern auch auf die mit Prothesensätteln versorgten Schleimhäute übertragen. Diese Prothesenart ist sehr stabil, langlebig, erweiterbar und kann außerhalb des Mundes repariert werden.

Klammerprothese

Eine Prothese mit gegossenen Klammern ist die kostengünstigste Lösung, fehlende Zähne zu ersetzen. Dabei wird die Kaukraft sowohl auf die Schleimhäute als auch auf die Klammern tragenden Zähne geleitet. Im Gegensatz zu den Teleskopen wirkt diese Kraft auf den tragenden Zahn nicht axial. Diese Art der Versorgungsform ist meist für den Zahnhalteapparat unzuträglich, zudem durch ständiges Hebeln und Reiben der Klammern an den Zähnen weiterführende Schäden vorprogrammiert sind. Nicht nur die Prothese, sondern auch die Klammerzähne werden durch die andauernd ungünstige Belastung massivst beansprucht. Dies führt oftmals zum vorzeitigen Zahn- bzw. Pfeilerverlust und erzeugt gleichzeitig die Notwendigkeit eines neu anzufertigenden Zahnersatzes.

Totalprothese

Totalprothese werden beim kompletten Zahnverlust angefertigt. Dabei hält die Totalprothese durch das Saugen und durch die anatomischen Gegebenheiten besonders im Oberkiefer sehr gut. Im Unterkiefer dagegen sind die anatomischen Bedingungen eher schlechter und das Prothesenlager deutlich kleiner als im Oberkiefer. Oftmals ist die einzig langfristige Methode eine Unterkiefer-Prothese zum Halten zu bringen, durch das Einsetzen von Zahnimplantaten (künstliche Zahnwurzeln) möglich.

Implantat-Prothetik

Durch die Anwendung von Zahnimplantaten (künstliche Zahnwurzeln) können sowohl fehlende Einzelzähne, ganzen Zahnreihen, und Gesamtsanierungen festsitzend versorgt werden. Außerdem ermöglichen Implantate eine deutlich bessere Kaukraftübertragung bei herausnehmbarem Kombinationszahnersatz und ermöglichen einen festen Halt von Totalprothesen.


Termin vereinbaren

09134 – 99 57 66